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Interessante Gewöhnlichkeit?

Einer meiner absoluten Lieblingsschriftsteller, nämlich Oscar Wilde, schrieb einst in seinem Buch "The Picture of Dorian Gray": The commonest thing is delightful if only one hides it. Grob übersetzt heißt dies soviel, dass selbst die gewöhnlichste Sache interessant/reizvoll ist, solange man diese verheimlicht. Dieser Satz war unter anderem auch einer der Gründe, warum ich diesen Blog eröffne. Mit einem kleinen Unterschied. Ich verstecke nämlich das, was so viele Blogschreiber verzweifelt durch Bilder, Videos oder Links an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen versuchen. Die Rede ist von meinem Gesicht.

Was höre ich da für Stimmchen im Hintergrund? Ich möchte mein Gesicht nicht zeigen, weil ich hässlich bin? Weil ich feige bin? Weil ich so jeden Nonsens von mir geben kann, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden? 

Zum Thema Äußeres: Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters, aber ich würde mich als durchaus nicht unattraktiv bezeichnen. Ich bin 1, 78 m groß, wiege etwas zwischen 58 und 60 kg, habe schulterlange naturblonde Haare und graublaue Augen. Meine Haut würde ich zwar als nicht besonders reinlich bezeichnen, was aber meine eigene Schuld ist, da ich durch penetrantes Kratzen und Rumdrücken im meinem Gesicht sie ein wenig verunstaltet habe. Doch mit der Hilfe eines Hautarztes, Fruchtsäure-Peelings und der Verschreibung eines wundervollen Reinigungsgels (NICHT Clearasil!) ist mein Antlitz nun einigermaßen wiederhergestellt. Auch wenn ich mich ohne meine Foundation oder wenigstens einem ordentlichen Abdeckstift immer noch nicht auf die Straße begebe. 

Außerdem habe ich zahlreiche Fotos von mir auf meiner DeviantArt-Seite. Ein Grund könnte zum einen meine grenzenlose Eitelkeit, ein anderer meine neue wundervolle Digicam (Samsung ES55, damit die Schleichwerbung nicht zu kurz kommt) sein. Diese hat nämlich die Einstellung "Beauty Shot", in der automatisch die Gesichtshaut glattpoliert wird. Wer braucht da schon Photoshop? 

 

Mich als "feige" zu bezeichnen, weil ich mal aus Jux beschlossen habe, eine Anonyme in einem globalen Dorf zu bleiben, in der man jedes Gesicht, aber kaum die Person kennt, empfinde ich als unangebracht. Ich möchte hierzu eine gewisse Daniela Rattenhügel, ähm, Katzenberger, anführen. Diese reizende Dame gelangte auf den Höhepunkt ihrer Macht, als ich gerade für 6 Wochen in Kanada war und sie mir plötzlich immer wieder von der MSN-Startseite entgegensprang. Trotz mehrfacher Erklärungen meiner besten Freundin M. kann ich mir bis heute nicht genau erklären, warum mir plötzlich überall ihre falsche Mähne ins Gesicht klatscht. Sie ist mehr oder weniger in die US of A ausgewandert, um sich bei dem ältesten Spielhasen der Welt, Hugh "Huge" Heffner, als neue Bett- und Grabgefährtin zu bewerben. Klappte wohl nicht ganz, Dany-Katze verkrümelte sich nach Deutschland II und eröffnete dort ein Café. Seitdem ist dieses Café das Hauptquartier von RTL, Sat 1 und ProSieben, von wo aus sie mithilfe von Kätzchens Silikontüten die ganze Nation einlullen wollen.
Ich gebe keine Garantie für die Korrektheit dieses recht beeindruckenden Lebenslaufes. Wie vorhin schon anbemerkt, ich kann es mir immer noch nicht merken. 
Mal ehrlich: Wer interessiert sich denn ernsthaft für diese Frau? Glaubt jemand immer noch, nur weil jemand einem überall ungefragt auf sämtlichen Postillen und (Sonder-)Sendungen entgegengrinst, dass diese Person dieses Recht durch Talent, Kreativität, Intelligenz und ein wenig Glück erhalten hat? Ich bezweifel dies stark.
Ich würde mich niemals mit Daniela Katzenberger vergleichen. Ich bin weder so medienpräsent wie sie noch habe ich vor, so wie sie zu enden. Sie ist nichts weiter als eine Eintagsfliege. Ähnlich wie Boygroups und Castinggruppen/-sänger wird sie wieder abgeschoben werden, in der Versenkung verschwinden und sich in der größten Not im Dschungelcamp ansiedeln und dort versuchen, die Insekten mithilfe ihres Gesangs *hust* von sich fernzuhalten.
Nun ja. Eigentlich sollte dieser Vortrag nur ausdrücken, dass ich hier nicht vorhabe, meine potentielle Millionen-Leserschaft schon dadurch abzuschrecken, dass euch überall meine Visage anstarrt. 

 

Was ich hier schriftlich abliefern werde, wird wahrscheinlich einigen als totaler Schwachsinn vorkommen, anderen als die genaue Expression seiner Gedanken und Meinungen. Es ist wie in der Politik: man kann niemals jeden Einzelnen zufrieden stellen. Genau deswegen will ich niemals Politikerin werden. Weil ich weiß, dass ich von allen Seiten beschossen werde, sobald ich auch nur die Andeutung irgendeines Vorschlages mache. Und weil es vor allem in letzter Zeit sehr auffällig ist, was für Flachpfeifen doch im Auftrag des Volkes auf den Drehstühlen der Macht hocken und sich gegenseitig die Bauklötze an den Kopf schmeißen. Mein Vater würde dieses Problem gerne folgendermaßen lösen: Er würde sich mindestens 7 Jahre lang zum Diktator ernennen lassen. 


Und für all diejenigen, die sich tatsächlich durch den ganzen Text gequält haben und immer noch nicht abgeschreckt, genervt oder sonstwie uninteressiert von oder an mir sind, ein kleines Zitat als Zusammenfassung. Es stammt aus einem meiner ehemaligen Lieblingsmangas, den ich bis vor 2 Jahren noch unübertroffen genial fand. Die Rede ist von Detektiv Conan. Das Zitat lautet:

 

A secret makes a woman woman...

 

16.10.10 16:17
 


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