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Zukunftspläne und andere Traumschlösser

Mal gespannt, wie lange ich diesen Blog hier durch- und aushalte. Ansonsten ist dies mein erster und letzter Plan für die Zukunft. Mal gespannt, wann ich die ersten Kreuze machen kann :D

[ ] Abitur mit 1, irgendwas bestehen.

[ ] Führerschein machen

[ ] mit Chéri auf den Bahamas Urlaub machen

[ ] Logopädie oder Sprechwissenschaften studieren

[ ] heiraten (Anfang 20)

[ ] mindestens 2 Kinder bekommen (Mitte/ Ende 20, nach Studienabschluss)

[ ] das Rock Hard Festival/ Wacken Open Air/ Bang your Head/ Rock Harz/            Summer Breeze/ ein anderes Rock-/Metalfestival besuchen

[ ] ein eigenes Haus &  Auto haben

[ ] mit M. und J. auch nach der Schule soviel Kontakt wie möglich halten 

[ ] mindestens 2 neue Sprachen lernen (Deutsch, Englisch und Estnisch sind      abgeschlossen, an Französisch arbeite ich, danach schau ich mal ^^)

 

Wenn mir was neues einfällt, schreibe ich das irgendwann dazu.

 

19.10.10 17:34


Ein wandelnder Albtraum

Inoffiziell nennt man mich wohl gerne so. Nein...eigentlich nicht. Aber wenn man schon über mich lästert, würde mir dieser Name recht gut gefallen. Daran ist aber Manfred Mann's Earth Band schuld. Seit einiger Zeit bin ich auf einem Classic Rock Trip und höre fast nichts anderes außer Queen, Rush und nun auch Manfred Mann's Earth Band.

Kennt ihr nicht?! Wenigstens "Blinded by the Light" muss man kennen. Und wer "Blow" mit Johnny Depp geschaut hat, kennt das Lied definitiv. Wenn nicht:

 

 

 

Okay, nun aber zum Titelbezug. Seit einiger Zeit geht mir das großartige "Demolition Man" nicht mehr aus dem Kopf! Und besonders gut gefällt mir neben dem allgemein tollen Mitwipp-Rhythmus der Refrain:

I'm a walking nightmare
An arsenal of doom
I kill conversations as I walk into the room
I'm a three line whip
I'm the sort of thing they ban
I'm a walking disaster boy

 

 

Themawechsel: SCHULE!!!! Jaaaa!!! Geilster Ort der Welt!
Nein. Natürlich nicht. Was denkt ihr denn von mir?!
Die Ferien sind seit Montag vorbei und meine ohnehin schon geringe Motivation machte sich nun endgültig vom Acker, als mein Bruder mich mit folgenden Worten morgens um 7 Uhr begrüßte: "1 Grad." Ich starre ihn an. "Ohne Scheiß?!" "Ohne Scheiß."

Da fragt man sich doch wieder einmal: WO IST DENN DIESE ERDERWÄRMUNG, WENN MAN SIE BRAUCHT?


Ich habe schon vor 2 Jahren, als dieses Panikgeschrei losging, nur zynisch gelacht. Mein Gefühl bestätigte sich, als Ende März immer noch Schnee lag. Den Sommer dieses Jahr in Deutschland habe ich aufgrund meines Kanadaaufenthaltes komplett verpasst, aber ich wette, da gingen diese Weh!- und Ach!-Schreie wieder los. Und jetzt? Der Herbst wurde mal spontan übersprungen, der Winter kommt mit Hohngelächter und quält erstmal die armen Schüler, die frühmorgens zum Bus laufen müssen und dieser dann noch Verspätung hat....

Schulisch beginnt nun für mich eine anstrengende Zeit. Heute wurde ein Test in Musik geschrieben (Musik in den antiken Hochkulturen), morgen steht ein Reli-Test an, Donnerstag kann ich etwas entspannen und am Freitag schreibe ich dann meine erste Klausur (LK Englisch). Und bis zum 3. Dezember schreibe ich jede Woche ein bis zwei Klausuren. Gelegentlich kommen da noch Tests dazwischen. Herrje...
Na gut. 2 Schuljahre noch überstehen, dann bin ich endlich frei!! 

Mein Vorsatz für den letzten Schultag: mit einigen guten Freunden aus dem Schulhaus marschieren und triumphierend Alice Cooper- School's Out gröhlen! 

19.10.10 16:54


Telefonterror...?

Ich kann einfach nicht telefonieren. Jedenfalls nicht mit Chéri. Der Hauptgrund, warum wir dies überhaupt noch tun, ist, dass wir die Stimme des anderen hören wollen. Ansonsten kommunizieren wir die meiste Zeit über ICQ und per SMS. Wenn wir zusammen sind, können wir über alles und jeden reden und er muss mich oft auf "seine Art" zum Schweigen bringen. 

Doch beim Telefonieren ist das alles ganz anders. Dort redet vor allem er, während ich schweigend zuhöre und nach 5 Minuten nicht mehr weiß, was ich sagen soll. Ich hasse dieses Gefühl. Ich bin normalerweise ein sehr redefreudiger Mensch, ich unterbreche unbewusst andere, weil ich sonst Angst habe, meine Gedanken wieder zu vergessen. Ich habe die seltsamsten Gedankensprünge, die ich mir gelegentlich sogar notiere. Doch wenn mein Handy ein "Drrrrrt!" von sich gibt und sein Name auf dem Display aufleuchtet, fängt mein Herz wieder an zu rasen und alles, was mir bis dahin durch den Kopf schwirrte, hat plötzlich den Notausgang genommen. 
Irgendwann schweigen wir beide nur noch. Einer von uns flüstert "Ich liebe dich", es folgt die einzig richtige Antwort darauf und wir legen auf.
Nach jedem Telefonat habe ich Angst. Mich verunsichert meine eigene Schweigsamkeit, weil ich das einfach nicht von mir kenne. Ich habe Angst, dass er enttäuscht ist, dass ich immer beim Telefonieren so unkonzentriert und desinteressiert wirke. 
Jedes Mal werde ich allerdings wieder durch unsere nächsten "Gespräche" im ICQ oder durch eine SMS von ihm wieder beruhigt. Alles ist wie vorher, wir schreiben jeden Schwachsinn, haben gelegentlich unsere philosophischen Momente und werden uns jedes Mal von neuem bewusst, dass wir uns ein Leben ohne den anderen nicht mehr vorstellen wollen und können. 

Ich hätte niemals gedacht, dass ich mit 15 meinen ersten und hoffentlich für immer meinen einzigen Freund über eine Metalcommunity kennenlerne, dass wir innerhalb von 3 Wochen zusammenkommen und ich an jenem Abend die beste Entscheidung meines Lebens getroffen habe: meine Prinzipien zu brechen und eine Fernbeziehung mit jemandem einzugehen, den ich noch nie getroffen habe. 


Wir trafen uns nach 9 Monaten zum 1. Mal. Und wir wurden uns endgültig bewusst, dass unsere Entscheidungen richtig waren. Seine, mir seine Liebe zu gestehen. Meine, dasselbe zu tun. Obwohl ich am Anfang noch voller Zweifel war.

Wir sehen uns nächsten Freitag zum 2. Mal, er bleibt wieder das ganze Wochenende. An dem Tag sind wir exakt 11 Monate zusammen. Es ist zudem der Antrittsbesuch bei meinen Eltern. Wir haben beide immer noch ein wenig Angst...

17.10.10 19:45


"Gurgelhockey"- Verweigerung

Einer der vielen Punkte, die meinen jetzigen und ersten Freund sofort in meiner Gunst steigen ließen, ist die Tatsache, dass wir beide öffentliches Rumgefummel und -knutschen verabscheuen.
Gegen ein paar kurze Küsse, Händchenhalten und den Arm um einen legen habe ich nichts. Was mich so stört, sind diese Paare, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Zunge in den Hals schieben, sich dabei überall begrabbeln und am besten noch ihre gierigen Finger unter die Kleidung schieben. 

 

Als Chéri und ich uns vor knapp 2 Monaten zum ersten Mal trafen, waren wir nicht länger als 1 Stunde in der Öffentlichkeit. Das heißt, im Restaurant und einige Zeit lang in der Innenstadt. In der Zeit haben wir uns nicht ein einziges Mal geküsst und auch nur kurz Händchen gehalten. Und das liegt nicht daran, dass wir uns beide so ekelhaft finden, dass wir nicht als Paar erkannt werden wollen, weil es uns peinlich ist oder weil wir eine sogenannte "offene Beziehung" führen. 
Wir haben die Mundfreiheit genutzt und uns ununterbrochen über alles mögliche unterhalten. Denn das ist auch wichtig in einer Beziehung: reden! Wenn man sich nur darauf konzentriert, dass der Partner die sexuellen Bedürfnisse einigermaßen befriedigt, kann das auf Dauer nicht funktionieren. Denn irgendwann will man auch mal ein vernünftiges Gespräch führen können, ohne nach jedem viertem Wort die Zunge in den Schlund geschoben zu bekommen. Irgendwann kommt dann die Trennung, weil man feststellt, dass man außer der Vorliebe für Zungenküsse und die Reiterstellung keinerlei Gemeinsamkeiten hat. Und plötzlich wundern sich viele: "Aber wieso denn? Ihr wart doch soo süß zusammen!" Nunja, wenn man die Tatsache, dass man in der Öffentlichkeit niemals einen geringeren Abstand als 5 mm hatte, als "süß" betrachtet....

An alle, die glauben, sie sind sooooo wahnsinnig verknallt, dass das die Öffentlichkeit miterleben muss und bei eurem Anblick denkt: "Hach, das muss Liebe sein...", habe ich eine unangenehme Wahrheit zu verkünden:

Der Öffentlichkeit ist es entweder scheißegal, wie sehr ihr euch begehrt, oder es geht ihr furchtbar auf die Nerven. 

Ich erzähle hierzu mal eine kleine Anekdote. Ich befand mich vor etwa einem Monat mit meiner besten Freundin J. und einem Kumpel von ihr in der Goldenen Möwe (Normalsterblichen auch als "McDonalds" bekannt). Wir plauderten fröhlich und einigermaßen ungestört, da es etwa 21 Uhr war und der Laden sich langsam zu leeren begann. Doch dann fiel mein Blick auf ein junges Paar, beide irgendwas zwischen 16 und 20, die auf den Barhockern am Fenster hockten. Der Typ konnte sich wohl nicht recht entscheiden, ob er seine Hände unter der Jacke oder auf dem Rücken seiner Gefährtin haben wollte und wanderte deswegen immer zwischen beiden Orten hin und her. Das Mädel hatte ihre Arme schlicht um den Hals des Bübchens gelegt, allerdings wunderte ich mich, dass beide noch genug Luft zum hemmungslosen Rumzüngeln hatten.
Ich mache meine Freunde unauffällig auf sie aufmerksam, wir grinsen kopfschüttlend und fragen uns, ob sie denn keinen diskreteren Ort kennen, um ihre Fummeleien auf die Spitze zu treiben. 
Amüsant fand ich auch die gelegentlichen Seitenblicke des Männleins in unsere Richtung. Als wolle er sich vergewissern, dass wir wirklich ihr Treiben beobachten. 

Was soll eigentlich mit diesem Verhalten bezweckt werden? Soll es Neidgefühle hervorrufen, nach dem Motto, HA, ich habe einen Freund/ eine Freundin, ihr seid immer noch alleine, ihr bemitleidenswerten Kreaturen!
Soll der Grad eures Klammeraffenverhaltens auch den Grad eurer Liebe darstellen? Erwartet ihr, dass euch ein Kamerateam anspricht, die euch für ihre nächste Sondersendung über "Die glücklichsten Paare Deutschlands" ausgewählt hat?

Ein kleiner Tipp an all diejenigen, die sich von diesem Text angesprochen und in ihrer Ehre verletzt fühlen: Macht doch mal einen kleinen Selbstversuch. Verzichtet mal auf euer ansonsten übliches Ritual, sobald ihr euch in einer Menschenmenge aufhaltet, und versucht euch mal zu unterhalten. Themen sind freigestellt, es geht nur um die Tatsache, dass ihr überhaupt noch in der Lage seid, euren Mund dafür zu benutzen, wofür er hauptsächlich gedacht ist.
Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn ihr in euren eigenen 4 Wänden über euch herfallt. Machen mein Freund und ich nicht viel anders. Aber da habt ihr keine Grenzen und geht der Öffentlichkeit nicht auf den Keks. Es sei denn, alle Türen und Fenster stehen offen...

 

17.10.10 16:40


Juhuu, ich mache eine Diät!

HA! Na, werte Freunde des gepflegten Ab-und-zu-wenn-es-denn-unbedingt-sein-muss-Essens, seid ihr nun sehr enttäuscht? Keine Diättips, keine wahnsinnig interessanten Angaben, was es denn heute zum Frühstück gab, keine aktuellen BMI-Werte meiner Wenigkeit oder Selbstanfeuerungen, dass man es doch wohl innerhalb von 3 Tagen schaffen wird, 3 Kilo abzunehmen.

Nun werdet bitte nicht neidisch, wenn ich berichte, dass ich sowiel essen kann wie ich will und trotzdem nicht viel dicker werde. Seit etwa 3 Jahren liegt mein Gewicht immer irgendwo zwischen 58 und 60 Kilo. Und mein Geheimnis lautet, dass es keines gibt! 
Ich esse, wann ich will und wenn es was gibt. Das heißt, sobald irgendwo Schokolade im Haus rumliegt, bin ich meist die Erste, die sich schon mal 2 Reihen reserviert, bevor meine Brüderchen antanzen. Ich kaufe mir, wenn ich Lust habe, im Penny Chips mit Serranoschinken-Geschmack, weil ich sie einfach wahnsinnig lecker finde und gerne während des Lesens auf ein paar Chips rumkaue. Wenn ich keine habe, reichen mir auch Kugelschreiber. Ich notiere mir seit einiger Zeit gerne gute Zitate aus Büchern, darum sind diese immer in Griffweite...


Allerdings habe ich eine Angewohnheit: ich teile mir vieles so ein, dass ich mindestens 3 Tage lang davon etwas habe. Ich habe vor etwa 2-3 Wochen vier Tafeln Schokolade aus Estland bekommen. Die 300-Gramm-Tafel wurde vor knapp 5 Tagen endgültig vernichtet. Die anderen 3 (diesmal 100g-Tafeln) sind noch ungeöffnet. 
Ich teile sogar Mikados ein. Ich knabbere erst mal die Schokolade ab und esse dann in kleinen Bissen die Überreste. Ähnlich läuft dies bei Kinderschokolade ab. Chéri kommentierte das mit "Yay, lutschen, bis das Weiße kommt!" Hehe, dachte ich mir, dass ihm das gefällt.

Er hat bisher allerdings kaum meine Essgewohnheiten mitbekommen. In unserer fast 11 Monate dauernden Beziehung haben wir uns erst ein Wochenende lang getroffen und sind nur zweimal essen gegangen, wobei ich allerdings jedesmal Salat genommen habe. Er hat nämlich alles bezahlt und ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich dies ausnutzen will. 
Und bei einem ersten Treffen nach 9 Monaten hat man natürlich auch andere Dinge als Essen im Kopf...*träum*

Oh, ich schweife ab. Ich wollte eigentlich nicht über meine Beziehung reden, sondern über Diäten. Tjaa, und wisst ihr was? Ich DARF keine Diät machen. Ich habe nämlich eine Leberschwäche namens Gilbert-Meulengracht-Syndrom, und meine Ärztin hat mir geraten, Diäten, Leistungssport und exzessiven Alkoholgenuss zu vermeiden. Kein Problem. Ich esse zu gerne, als dass ich auf irgendetwas verzichten würde (abgesehen von Rot-/Sauerkraut, Rosinen, Rosenkohl und Oliven, diese kann ich entbehren). Ich bin kein großer Sportfreund, ich mache nur gelegentlich Dehnübungen und schwimme auch ganz gerne. Und ich hatte sowieso nicht vor, mich jemals zu betrinken. Ich gebe mich mit dem Zustand "angeheitert" zufrieden, da kann ich mich wenigstens noch am nächsten Tag an alles erinnern, habe keinen Brummschädel und kann mich über die hackebreiten Leutchen amüsieren. 

Mein Fazit lautet also: Ich werde niemals eine Diät machen, es sei denn, es ist medizinisch notwendig. Und das ist es selten. 
Und wenn es euch beruhigt: mein Bauch mag zwar kaum vorhanden sein, dafür habe ich jeden Tag das Gefühl, dass meine Oberschenkel wieder an Umfang gewonnen haben.

17.10.10 00:06


Interessante Gewöhnlichkeit?

Einer meiner absoluten Lieblingsschriftsteller, nämlich Oscar Wilde, schrieb einst in seinem Buch "The Picture of Dorian Gray": The commonest thing is delightful if only one hides it. Grob übersetzt heißt dies soviel, dass selbst die gewöhnlichste Sache interessant/reizvoll ist, solange man diese verheimlicht. Dieser Satz war unter anderem auch einer der Gründe, warum ich diesen Blog eröffne. Mit einem kleinen Unterschied. Ich verstecke nämlich das, was so viele Blogschreiber verzweifelt durch Bilder, Videos oder Links an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen versuchen. Die Rede ist von meinem Gesicht.

Was höre ich da für Stimmchen im Hintergrund? Ich möchte mein Gesicht nicht zeigen, weil ich hässlich bin? Weil ich feige bin? Weil ich so jeden Nonsens von mir geben kann, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden? 

Zum Thema Äußeres: Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters, aber ich würde mich als durchaus nicht unattraktiv bezeichnen. Ich bin 1, 78 m groß, wiege etwas zwischen 58 und 60 kg, habe schulterlange naturblonde Haare und graublaue Augen. Meine Haut würde ich zwar als nicht besonders reinlich bezeichnen, was aber meine eigene Schuld ist, da ich durch penetrantes Kratzen und Rumdrücken im meinem Gesicht sie ein wenig verunstaltet habe. Doch mit der Hilfe eines Hautarztes, Fruchtsäure-Peelings und der Verschreibung eines wundervollen Reinigungsgels (NICHT Clearasil!) ist mein Antlitz nun einigermaßen wiederhergestellt. Auch wenn ich mich ohne meine Foundation oder wenigstens einem ordentlichen Abdeckstift immer noch nicht auf die Straße begebe. 

Außerdem habe ich zahlreiche Fotos von mir auf meiner DeviantArt-Seite. Ein Grund könnte zum einen meine grenzenlose Eitelkeit, ein anderer meine neue wundervolle Digicam (Samsung ES55, damit die Schleichwerbung nicht zu kurz kommt) sein. Diese hat nämlich die Einstellung "Beauty Shot", in der automatisch die Gesichtshaut glattpoliert wird. Wer braucht da schon Photoshop? 

 

Mich als "feige" zu bezeichnen, weil ich mal aus Jux beschlossen habe, eine Anonyme in einem globalen Dorf zu bleiben, in der man jedes Gesicht, aber kaum die Person kennt, empfinde ich als unangebracht. Ich möchte hierzu eine gewisse Daniela Rattenhügel, ähm, Katzenberger, anführen. Diese reizende Dame gelangte auf den Höhepunkt ihrer Macht, als ich gerade für 6 Wochen in Kanada war und sie mir plötzlich immer wieder von der MSN-Startseite entgegensprang. Trotz mehrfacher Erklärungen meiner besten Freundin M. kann ich mir bis heute nicht genau erklären, warum mir plötzlich überall ihre falsche Mähne ins Gesicht klatscht. Sie ist mehr oder weniger in die US of A ausgewandert, um sich bei dem ältesten Spielhasen der Welt, Hugh "Huge" Heffner, als neue Bett- und Grabgefährtin zu bewerben. Klappte wohl nicht ganz, Dany-Katze verkrümelte sich nach Deutschland II und eröffnete dort ein Café. Seitdem ist dieses Café das Hauptquartier von RTL, Sat 1 und ProSieben, von wo aus sie mithilfe von Kätzchens Silikontüten die ganze Nation einlullen wollen.
Ich gebe keine Garantie für die Korrektheit dieses recht beeindruckenden Lebenslaufes. Wie vorhin schon anbemerkt, ich kann es mir immer noch nicht merken. 
Mal ehrlich: Wer interessiert sich denn ernsthaft für diese Frau? Glaubt jemand immer noch, nur weil jemand einem überall ungefragt auf sämtlichen Postillen und (Sonder-)Sendungen entgegengrinst, dass diese Person dieses Recht durch Talent, Kreativität, Intelligenz und ein wenig Glück erhalten hat? Ich bezweifel dies stark.
Ich würde mich niemals mit Daniela Katzenberger vergleichen. Ich bin weder so medienpräsent wie sie noch habe ich vor, so wie sie zu enden. Sie ist nichts weiter als eine Eintagsfliege. Ähnlich wie Boygroups und Castinggruppen/-sänger wird sie wieder abgeschoben werden, in der Versenkung verschwinden und sich in der größten Not im Dschungelcamp ansiedeln und dort versuchen, die Insekten mithilfe ihres Gesangs *hust* von sich fernzuhalten.
Nun ja. Eigentlich sollte dieser Vortrag nur ausdrücken, dass ich hier nicht vorhabe, meine potentielle Millionen-Leserschaft schon dadurch abzuschrecken, dass euch überall meine Visage anstarrt. 

 

Was ich hier schriftlich abliefern werde, wird wahrscheinlich einigen als totaler Schwachsinn vorkommen, anderen als die genaue Expression seiner Gedanken und Meinungen. Es ist wie in der Politik: man kann niemals jeden Einzelnen zufrieden stellen. Genau deswegen will ich niemals Politikerin werden. Weil ich weiß, dass ich von allen Seiten beschossen werde, sobald ich auch nur die Andeutung irgendeines Vorschlages mache. Und weil es vor allem in letzter Zeit sehr auffällig ist, was für Flachpfeifen doch im Auftrag des Volkes auf den Drehstühlen der Macht hocken und sich gegenseitig die Bauklötze an den Kopf schmeißen. Mein Vater würde dieses Problem gerne folgendermaßen lösen: Er würde sich mindestens 7 Jahre lang zum Diktator ernennen lassen. 


Und für all diejenigen, die sich tatsächlich durch den ganzen Text gequält haben und immer noch nicht abgeschreckt, genervt oder sonstwie uninteressiert von oder an mir sind, ein kleines Zitat als Zusammenfassung. Es stammt aus einem meiner ehemaligen Lieblingsmangas, den ich bis vor 2 Jahren noch unübertroffen genial fand. Die Rede ist von Detektiv Conan. Das Zitat lautet:

 

A secret makes a woman woman...

 

16.10.10 16:17





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